Die Kirsche ist die Frucht eines Baums,
dessen Heimat wahrscheinlich im nordöstlichen Asien liegt.
Ihre genaue Herkunft ist jedoch schwer zu bestimmen,
weil Kirsch- bäume schon lange und in vielen Regionen
der Erde kultiviert werden.
Da Kirschen bei Vögeln sehr beliebt sind,
nimmt man an, daß auch Zugvögel zur weltweiten
Verbreitung beigetragen haben.
Der Kirschbaum kann eine Höhe von bis zu 20 m erreichen,
wird aber meist stark zurückgeschnitten,
um die Ernte zu erleichtern. Kirschbäume blühen sehr früh
und tragen zahllose weiße Blüten,
aus denen sich später die Kirschen entwickeln.
Mit langen, dünnen Stielen hängen sie paar-
oder büschelweise in den Zweigen.
Heute gibt es an die 500 unterschiedliche Kirschsorten
die wiederum in Süß-, Sauer- und Wildkirschen unterteilt sind.
Kirschen zählen zu den nichtklimakterischen Früchten,
sie reifen also nach der Ernte nicht nach.
Sie dürfen deshalb erst dann geerntet werden,
wenn sie voll entwickelt und ausgefärbt sind. Kirschen sollten nicht zuletzt wegen des s
chöneren Aussehens immer mit Stiel geerntet werden.
Sie dürfen nur in vollkommen trockenem Zustand gepflückt werden,
denn nach starken Regenfällen ist die Gefahr
des Platzens geernteter Früchte zu groß.
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